CHECKLISTE

Vom Erfassungsbogen bis zum Fernwärmeanschluss

Vom ersten Interesse an einem Geothermieanschluss bis zur endgültigen Inbetriebnahme stehen einige Schritte an, über die wir Ihnen hier einen Überblick verschaffen möchten.

1. Erfassungsbogen

Der Erfassungsbogen dient uns als wichtige Grundlage zur Angebotserstellung. Vor allem die Angaben zu Ihrem bisherigen Öl bzw. Gasverbrauch helfen uns, Ihnen ein realistisches Angebot zu unterbreiten.

Erfassungsbogen

Gerne können Sie sich diesbezüglich auch telefonisch oder persönlich in unseren Büroräumen am Bahnhofsweg 8 in Unterhaching beraten lassen.

Kontakt

2. Angebotserstellung

Die Verlegung neuer Fernwärmeleitungen orientiert sich an der Nachfrage, d.h. sobald einige Erfassungsbögen aus Ihrer Nachbarschaft vorliegen, erstellen wir automatisch individuelle Angebote. Zusammen mit dem Kostenvoranschlag, senden wir Ihnen außerdem zwei Exemplare des Vorvertrags über die Belieferung mit Geothermie-Fernwärme zu. Die Wirtschaftlichkeit entscheidet letztlich über die Leitungsverlegung. Grundsätzlich gilt: Je mehr Anwohner sich aus derselben Straße für einen Anschluss entscheiden, desto wahrscheinlicher wird eine Verlegung der Fernwärmeleitung in diesem Abschnitt.

3. Vorvertrag

Wenn Sie sich zu einem Geothermie-Fernwärmeanschluss entschließen, bitten wir Sie, beide Exemplare inklusive des Antrags zur Herstellung eines Hausanschlusses (Anlage 3 der TAB's) mit Ihrer Unterschrift baldmöglichst zuzusenden. Wir sammeln die Vorverträge aus ihrer Straße, um die Wirtschaftlichkeit (abhängig von benötigten Leitungsmetern vs. Wärmebedarf) zu bestimmen.

 Vorvertrag (Muster)

Grunddienstbarkeit bei Gemeinschaftsgrundstücken

Führt die Fernwärmeleitung durch Gemeinschaftsgrundstücke bzw. –wege, muss eine Grunddienstbarkeit notariell eingetragen werden, damit die Geothermie Unterhaching das Recht erhält, die Fernwärmeleitungen sowie die Wärmeübergabestation zu errichten, zu unterhalten und zu betreiben.

4. Bauarbeiten

Sobald in Ihrer Straße die Wirtschaftlichkeit gegeben ist, senden wir Ihnen ein gegengezeichnetes Exemplar des Vorvertrages zurück und erteilen unsererseits an die Baufirma die Freigabe zur Leitungsverlegung. Nach der Baufreigabe wird die konkrete Planung der Arbeiten mit den jeweilig zuständigen Firmen koordiniert. Mit Beendigung der Bauarbeiten auf der Primärseite (inkl. Einbau der Wärmeübergabestation) und Meldung der Betriebsbereitschaft, senden wir Ihnen einige weitere Unterlagen zu (Wärmeliefervertrag, Technische Anschlussbedingungen, etc.).

 Technische Anschlussbedingungen (inkl. Anhang)

5. Heizungsbauer

Sobald die Fernwärmeleitungen bis in Ihren Keller verlegt sind und die Montage der Wärmeübergabestation abgeschlossen ist, kann Ihr Heizungsbauer die notwendigen Umschlüsse auf der Sekundärseite vornehmen.

 Heizungsbauerliste
 Informationen für Ihren Heizungsbauer

6. Antrag auf Inbetriebnahme

Den gewünschten Tag der Inbetriebnahme sollte Ihr Heizungsbauer in den Antrag auf Inbetriebnahme (Anlage 1 der TAB's) eintragen und uns per Post oder Fax zukommen lassen. Zur genauen Terminabstimmung werden sich unsere Beauftragten mit Ihnen bzw. Ihrem Heizungsbauer in Verbindung setzen. Bitte beachten Sie, dass wir einen ca. 8-tägigen Vorlauf benötigen.

 Antrag auf Inbetriebnahme

7. Wärmeliefervertrag

Bitte senden Sie beide Exemplare des Wärmeliefervertrags unterschrieben an uns zurück und beachten Sie dabei, dass der von Ihnen unterschriebene Wärmeliefervertrag vor der Inbetriebnahme ihrer Anlage einzureichen ist.

 Vertrag über Fernwärmebezug (Muster)

8. Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme der Wärmeübergabestation erfolgt gemeinsam mit Ihnen, Ihrem Heizungsbauer und dem Inbetriebnahmepersonal der Geothermie Unterhaching.
Wir weisen Sie darauf hin, dass wir Ihre Fernwärmeübergabestation elektrisch nur dann in Betrieb nehmen können, wenn der Potentialaugleich in Ihrem Gebäude vorhanden ist. Bitte veranlassen Sie daher die Überprüfung Ihrer Hausinstallation und die Errichtung eines vorschriftsmäßigen Potentialausgleichs durch Ihren Heizungsbauer oder durch eine zugelassene Elektroinstallateurfirma.

Sobald die Inbetriebnahme erfolgt ist, erhalten Sie ein gegengezeichnetes Exemplar des Wärmeliefervertrages per Post zurück. Die Rechnung über die Hausanschlusskosten erfolgt ebenfalls nach der Inbetriebnahme.

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