Großes Interesse an Geothermie

Mongolische Delegation informiert sich im Geothermiekraftwerk Unterhaching

Das Unterhachinger Tiefengeothermieprojekt gilt als eines der wichtigsten Pilotprojekte zur Nutzung von Geothermie als alternative Energiequelle und hat Signalwirkung für viele Projekte im In- und Ausland. Über die erfolgreiche Umsetzung und innovative Technologie des nachhaltigen und zukunftsweisenden Projektes informierte sich am Mittwoch, den 19. April eine Delegation aus der Mongolei direkt vor Ort. Als Alternative zur Kohle, soll Geothermie künftig eine wichtige Rolle in der Energiegewinnung des Landes spielen und helfen, die enorme Luftverschmutzung (Feinstaub etc.) in den mongolischen Städten – allen voran in der Hauptstadt Ulaanbaatar – zu bekämpfen.

Unterhaching zu besuchen war ein ausdrücklicher Wunsch der Delegation, deren Besuchspro-gramm von Thomas Neu (4 v.li), Geschäftsführer der progeo-Ingenieursgesellschaft mbH in Saarbrücken sowie von Prof. Matthias Bauer (4 v. re) von der RWTH Aachen geplant wurde. Zu der Delegation gehörten neben leitenden Mitarbeitern des Bau- und des Energieministeriums auch Chefingenieure von Energie – und Baukonzernen, die in Deutschland bzw. in der ehemaligen DDR studiert haben. Bei ihrem Besuch in Unterhaching, wurde die Delegation zudem begleitet von MR Andreas Würth (5 v. re), Leiter des Referats „Bergbau, Rohstoffpolitik, Geothermie“ des StMWi und Ochmaa Göbel, Ehefrau des Münchner Landrats Christoph Göbel (CSU) und gebürtige Mongolin. Die muttersprachliche Werbung für die wirtschaftlichen und technischen Möglichkeiten des Landkreises München wurde von den Delegationsteilnehmern als wohlwollende Referenz empfunden. In Empfang genommen wurden die Besucher von Wolfgang Geisinger (rechts), Geschäftsführer der Geothermie Unterhaching und Dr. Erwin Knapek (Mitte), Präsident des Bundesverband Geothermie (BVG). Als ehemaliger Bürgermeister von Unterhaching war Dr. Knapek Initiator des innovativen Projektes der südlichen Landkreisgemeinde. Heute wird in Unterhaching bereits rund die Hälfte des Wärmebedarfs mit der umweltfreundlichen Fernwärme aus Tiefengeothermie gedeckt und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Neben ihren Fragen zum Projekt informierten sich die Besucher auch über die bevorzugten geologischen Bedingungen im Molassebecken und die Eigenschaften des Thermalwassers, deren Auswirkungen sowie die eingesetzten Technologien. Zudem stellten die mongolischen Gäste Fragen zum Bergrecht, der allgemeinen Realisation eines Geothermieprojektes und zur staatlichen Unterstützung, Finanzierungsmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit. Von großem Interesse war für die Delegation auch die Fernwärme-Vision der Stadtwerke München (SWM). Bis 2040 soll München die erste deutsche Großstadt werden, in der Fernwärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, den wesentlichen Beitrag hierfür wird die Geothermie liefern. Nach 5 Stunden verabschiedete Herr Dr. Knapek die Besucher und ist überzeugt, dass erneut eine wichtige Botschaft von Unterhaching ausgegangen ist: „Der Besuch der Delegation zeigt, wie wichtig es ist, dass Deutschland Klimaschutztechnologien umsetzt und damit aufzeigt, dass man etwas für den Klimaschutz unternehmen kann.“


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Preisanpassung 2017
Unterhachinger Fernwärmepreise weiterhin stabil
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